Meine Diagnose

Gute Seelen

Ich bin unglaublich dankbar für so viele Menschen in meinem Umfeld. Sie haben definitv einen eigenen Beitag verdient. Ohne sie alle würde ich wohl doch manchmal verzweifeln.

Es geht natütlich los bei meinem Mann. Er ist immer da, nimmt sich für jede Chemo frei. Sitzt dort ca 6 Stunden, oder auch mal länger, geduldig mit mir rum. Sieht mir an, sobald es mir schlecht geht. Ich kann gar nicht genug sagen, wie sehr ich ihn liebe und froh bin, dass er das gemeinsam mit mir durchsteht.

Mein Mann und ich, da war noch alles gut. Foto by M.Couson

Weiter geht es mit der Familie und Freunden. Ich kann sie gar nicht alle einzeln aufzählen. Es sind manchmal nur Kleinigkeiten. Sehr oft aber auch ist es unfassbar viel Hilfe die sie uns anbieten. Eine Freundin die sich einfach frei nimmt um meine Kinder zu betreuuen, wenn ich es nicht kann. Die wie ein Mutterersatz manchmal ist für meine Jungs. Sie ist eine der besten Menschen die ich kenne. Meine Schwestern die sich die Kinder aufteilen, morgens zu mir kommen, wenn mein Mann früh los muss, in Zeiten in denen ich von der Chemo einfach platt bin. Meine Mutter, die uns Essen vorbei bringt und die Kinder nimmt.  Eine Freundin, die mich bei jeder Chemo besuchen kommt um zu quatschen und uns die Zeit zu vertreiben. Eine Ferienwohnung an der See, die einem kostenlos zur Verfügung gestellt wird, damit man sich als Familie mal erholen kann. Eine Geste die mich, in emotionalen Momenten, zu Tränen rührt. Danke meine Liebe, ich weiß du liest mit. Es sind unglaublich viele Gesten und Taten, die ich gar nicht alle einzeln aufzählen kann. Das würde die Seite sprengen.

Als ich im Krankenhaus war, kamen sie alle vorbei und das nicht nur einmal. Trotz das es nicht mal eben um die Ecke war.

Mir fällt es nicht immer leicht Hilfe anzunehmen bzw mir einzugestehen, dass ich sie brauche. Am Liebsten würde ich weiter alles alleine machen. Aber es geht nicht immer. Ich stecke noch im Lernprozess. Zum Glück sind viele um mich rum genauso stur wie ich und drücken mir die Hilfe einfach auf. Nehmen mir die Jungs einfach ab, auch wenn ich sag, nee das geht schon, ich schaffe das.

Es schlägt mir unglaublich viel Liebe entgegen. Ich fühle mich unglaublich gesegnet mit all diesen Menschen um mich rum, die nur mein bestes wollen. Familie, Freunde, Nachbarn, Arbeitskolleginnen, Mütter von Freunden der Jungs, Krankenhauspersonal.

Ich weiß das sehr zu schätzen und ich danke euch allen ins unermässliche! Ihr macht mir diese Zeit eträglich, unterstützt mich völlig selbstlos. Wenn diese Diagnose zu was gut war, dann um zu sehen wie viel Glück ich habe, so tolle Menschen um mich rum zu haben, um Dankbarkeit dafür zu entwickeln und nicht alles als selbstverstänlich anzusehen. Danke an die guten Seelen!

Meine besten Freundinnen, mein Mann und ich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.